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4 Erfolgskriterien für gewinnbringendes Empfehlungsmarketing

Word-of-Mouth, Mundpropaganda, Kunden werben Kunden, Empfehlungsmarketing – egal wie man es nennt, handelt es sich in jedem Fall um eines der stärksten Tools im Verkauf. Auf nichts hören wir mehr, als auf Empfehlungen unserer Freunde und Bekannten. In Zeiten von Social Media um so mehr.

Und doch ist es gar nicht so einfach, erfolgreiche Empfehlungskampagnen aufzusetzen und durchzuführen. Wir haben die 4 zentralen Erfolgskriterien für euch zusammengestellt:

 

Keep it simple
Das System muss für alle Beteiligten einfach verständlich und nachvollziehbar sein. Je leichter es dem Werber gemacht wird, desto eher wird er aktiv werden. Und das ist die unabdingbare Basis für jede Empfehlungskampagne. Facebook hilft hier z.B. massiv. Während man bei Empfehlungen via E-Mail die Adressen seiner Freunde und Bekannten auswendig parat haben muss, schlägt einem Facebook mit der richtigen Umsetzung aktiv Freunde vor, die in Frage kommen könnten. Nutzt solche Features in euren Kampagnen zu eurem Vorteil und macht es komfortabel für den Empfehler.

 

Quick Win

Der Werber will eine Belohnung und er muss sie zum Greifen nahe wissen. Wenn es um die Incentivierung geht, ist Zeit Geld. Der Empfehlungsgeber muss rasch und unbürokratisch zu seiner Prämie kommen. Je einfacher dieser Prozess ist, desto höher der Anreiz zum Mitmachen und die Zufriedenheit des Werbers.

 

Meine Empfehlung ist wertvoll

Zeigt den Empfehlungsgebern, dass ihre Empfehlung geschätzt wird. Und gestaltet gleichzeitig den Anreiz so groß, dass man einfach mitmachen muss. Natürlich muss die Prämie in euer Budget pro Vermittlung passen. Setzt aber wirklich alles daran, um im Rahmen dieses Budgets den größtmöglichen Wert für die Prämie des Werbers zu schaffen. Incentives mit einem attraktiven Preis:Wert-Verhältnis sind hier gefragt. Ausserdem müssen sie für alle Werber gleich attraktiv sein. Entweder, ihr findet ein Thema, das nahezu jeden interessiert (wie Urlaub oder Bargeld) als Prämie, oder ihr schafft eine Auswahlmöglichkeit (was allerdings oft die Kommunikation verkompliziert – siehe: Keep it simple)

 

Der Geworbene darf nicht leer ausgehen

Der Geworbene muss ebenfalls einen Vorteil haben. Das ist für das Gewissen des Werbers unumgänglich. Wir fühlen uns nicht wohl, wenn wir jemandem etwas empfehlen und wir dadurch in den Genuss eines Vorteils kommen, wenn der Empfohlene nicht ebenfalls profitiert. Überlegt euch also in der Konzeption der Empfehlungskampagne unbedingt auch ein Incentive für den Geworbenen. Ihr erhöht damit nicht nur die Erfolgschance bei ihm, sondern auch die Zahl der Empfehlungen, die ihr produzieren werdet.

Veröffentlicht von Christian

Christian Haslinger ist Mitglied der Geschäftsleitung der Connex Marketing Group. Sein Fokus liegt auf der ganzheitlichen Entwicklung und Umsetzung von innovativen, hocheffizienten Strategien zur Verkaufsförderung, Kundenbindung und Mitarbeitermotivation.

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